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Meine Familie ist früher immer an den Gardasee gefahren. Diese Tradition kommt von meinem Uropa. Der hatte da Bekannte die ein Hotel in Nago(Torbole) Namens Doria besaßen und die Kindeskinder leiten das immer noch.
Fotos folgen abends
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Als ich noch so ein richtiges kleines Mädchen war, durfte ich gemäß der Tradition mit Tante und Onkel dahin reisen, und das alte Hotel in einem verwinkelten, historischen Ort, inclusive großem Ballsaal, hat mich richtig beeindruckt, obwohl das in den 1980iger Jahren nur einen Stern hatte und es dort alles "uralt" war.
Aber es war irgendwie auch total cool, diese alte Stadt mit Kopfsteinpflaster und nem Schuster der da noch in seiner Werkstatt Schuhe macht wie vor 100 Jahren.
Dieser Ort hatte so ziemlich alles, was man sich unter Italien vorstellt, Olivenhaine, Weinberge, malerische Alpen, winzige Gässchen mit diesen 3rädrigen Autos und unten der Gardasee mit Sonnenschirm, Eisbecher und Booten.
Wir waren als Familie zuletzt dort, da war ich 18.
Und weder mein Mann, noch meine Tochter haben das alles je gesehen. Mal abgesehen davon, dass es da eine ganze Menge zu entdecken gibt, denn die Region um den Gardasee war ja einst sogar Deutsch. Die Römer waren natürlich auch schon da. Man findet also neben dem typischen Touristenrummel sicher noch viele weitere richtig spannende Orte.
Und den Touristenrummel den schenken wir uns ganz, wir fahren einfach im März. (da sind Semesterferien an der Uni und noch keine Osterferien).
Wir haben uns allerdings eine Ferienwohnung genommen, in einem anderen Ort, weil Hotel Doria sehr kleine Zimmer hat und wir halt doch zu dritt sind.
Heute ist Tag der großen Alpenüberquerung (Schneeketten haben wir gestern vorsorglich noch probe-angezogen).
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