Tags: winter schnee rapperzell | ||
So, jetzt hats das letzte Wochenende gut was an Schnee runtergelassen. Sollte ja eigentlich laut den Klimawandelpäpsten nicht mehr passieren. Und die Bahn, die früher mal den Slogan
![]() Abgewirtschaftet und kaputt.
Gut, zumindest laufen die Kohlekraftwerke und die französischen Atomkraftwerke noch, weil sonst wärs jetzt auch noch kalt, so so mit zugeschneiten Solarpaneelen und Windstille.
In ein paar Jahren haben wir dann planmäßig keine Kohlekraftwerke mehr, also müssen die Franzosen doppelte Mengen an Atomkraftwerken bereit stellen.
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Le Plessis - Robinson ist einer der ziemlich aufgeräumten Vororte von Paris und ich war jetzt schon zum zweiten mal in der Vorweihnachtszeit dort und die haben ihren Ort immer sehr hübsch beleuchtet.
Der leichte Regen hat dann noch schön die Licht reflektieren lassen!
Aber es war kalt und eklig.
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So, der Eintrag ist jetzt ein bisschen spät geworden, weil das ist jetzt schon ein paar Wochen her, das ich für ein paar Tage drüben war. War auch kein Urlaub, sondern beruflich und deswegen nur Bilder vom spazieren gehen und am letzten Tag war noch etwas Zeit mir die ![]() |
Tags: ernte trauben rapperzell saft |
Merker.. dieses Jahr aufgrund der Dürre und der Superhitze echt über 3 Wochen später... Die Trauben sind immer noch relativ säuerlich, nicht gleichmäßig reif und haben wegen dem feuchten und kalten Sommer auch viel Mehltau. Trotzdem 53 Liter! |
Wir wollten ja Urlaub mit dem Zug machen, das ist Abenteuer und mal was anderes und umweltfreundlich
dachten wir
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So, Pompeii.. Schön. Heiß. Viele Touris. Da selbe Problem wie Capri. Aber gut durchgekommen. Ticket online gekauft. Keine Schlangen. Auch nicht viel vor den einzelnen Attraktionen in Pompeii.
Trotzdem, irgendwie hätte ich mir mehr erwartet. Ein Großteil des Geländes ist nicht zugänglich. Die ursprünglichen Touren gemäß gekauften Führer waren teilweise gesperrt.
Die Bahn raus nach Pompeii abenteuerlich, aber schnell. Und wie üblich in Downtown Neapel, alles abgeranzt und beschmiert. |
Capri.. eine der Trauminseln im Mittelmeer. Und ja, da ists schön, aber jeden morgen kotzen da 2-4 riesige Kreuzfahrtschiffe ihre Passagiere aus und die verteilen sich dann über Pompeii, Neapel, Capri und die Amalfiküste in kleineren und größeren Touren.
Und das merkt man. Besonders auf Capri, wo es echt eh schon eng ist, aber dann tausende angekarrt werden die dann alles verstopfen.
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Vierter Tag. Noch ein ruhiger. Diesmal runter zur Riviera die Chiaia. Der Park war leicht gruselig. Das Meer wirkte klar. Ein paar Fischer, ein paar Badende.. die Burg leider - wie so vieles - wegen Baufälligkeit geschlossen..
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Joa.. da ist das archäologische Museum hier. Schweineteuer (22€ Eintritt) und man verspricht sich viel. 3,5 Stockwerke voller Archäologie und Römer und Geschichte.. aber weit gefehlt.
Viel Marmorzeug. Wenig Schautafeln mit Geschichte. Ganz wenig historische Kultur und auch nicht viel über die einzelnen Ausgrabungsfelder und die Zusammenhänge zwischen den phlegräischen Feldern und der historischen Besiedelung. Nur alte Sammlungen. Nebenbei ca. ein drittel wegen Umbau gesperrt (ohne Preisermäßigung.. dafür muss man wegen italienischen Flutopfern einen Euro mehr im Sommer zahlen.. Touris brauchen keine Kultur.. lieber saufen und Strand und so.)
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Da das Wetter immer noch instabil, erstmal weiter Neapel erkunden. Und da es da einen schönen Berg mit einer noch schöneren Festung gibt sind wir da rauf. Zuerst mit Zahnradbahn auf den Gipfel und dann rein ins alte Gemäuer. Das dürfte so der beste Aussichtspunkt hier sein. | |
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So.. zweiter Tag.. also erster kompletter Urlaubstag. Wie erwartet, erstmal naß und gewittrig, aber wesentlich kühler. Man kanns draußen aushalten.
War noch nicht viel los heute.
Zuerst mal die Tourist Info auskundschaften... die taugt nix. Ganz klein und nur so ein Kerl drin der keine Ahnung hat.
Dann runter an den Hafen und schaun wie die Fähren nach Capri und Positano fahren und wie das mit den Tickets und Zeiten ist. Sowohl Capri als auch Positano wird früh losgehen, damit sichs lohnt und wahrscheinliche erst in der zweiten Hälfte des Urlaubs passieren. Morgen und Übermorgen soll noch ziemlich regnerisch sein.
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Abenteuer Abenteuer.. Eine Stunde früher losgefahren als geplant, war da genau zu dem Zeitpunkt als da Unwetter von Westen über Schwaben zog (mit tischtennisballgroßen Hagelkörnern)... Ein Baum war über die erste Bahnstrecke und wir konnten den Taxifahrer überzeugen, uns weiter nach Augsburg Hochzoll zu fahren. | |
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Die Dürresituation scheint sich durch ein paar klimawandelbedingte Starkregenereignisse stabilisiert zu haben und der ehemals Co2 neutral (aber schlechte Wasserkraft-) energieerzeugende Weiher erblüht wie die Atakama-Wüste nach einem Regenschauer. Kein Strom mehr, dafür vermutlich Mücken in die Millionen.
Egal..wandert man die Ascha hinab Richtung Wildenweiher.. äh ich glaub der heißt Hahnenweiher, aber ich hab keinen Gockel gesehen.. dann schaut die Ascha ziemlich verschlammt und versandet aus und die ehemaligen Kiesfelder beim Haus der Bäuerin entwickeln sich zu Sandstränden.. Es gibt da so alte Wildenweiherfotos wo der auch zur Hälfte zugewachsen ist.. mal schaun, vielleicht hats das bald wieder wenn da nur genug Schlamm vom Lochmüllnerweiher (Keckenweiher) nach unten geht.
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Soo. Ich muss mal ein paar Nachträge machen bevors in den Urlaub geht. Im Juli noch waren wir auf Burg Pfraumberg "
![]() Die Burg liegt schön, hatte vor 1945 auch eine geschichtsbewusste (und gerne sich verkleidende) Gefolgschaft aus Pfraumberg, einen alten noch funktionsfähigen Donnerbalken aber nicht mehr viel originales rumstehen.
Die Landschaft ist traumhaft naturbelassen, Primda hat noch Kneipen und ein Blockheizkraftwerk (jaja, wir kopieren nicht nur den guten alten Sozialismus mitsamt Denkverboten und Verfolgung Andersdenkende, auch die guten Blockheizkraftwerke, die Verstädterung der Dörfer und den Verfall der restlichen Infrastruktur)
Und es gibt einen älteren Herren in einem kleinen Holzhäuserl der verteilt einlaminierte Erklärungen zu der Burg. Mehr als man auf der anderen Seite des ehemals eisernen Vorhangs erwarten würde, wo solche Burgen oftmals nur im Wald vergammeln (Frauenstein).
Die Aussicht ist super von da oben. Böhmerwaldturm, Cherkov und wenns nicht so diesige gewesen wäre, sicher noch weiter...
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Auch der Lochmüllnerweiher ist jetzt der Dürre zum Opfer gefallen und komplett ausgetrocknet. Nur noch ein dünnes Rinnsal schlängelt sich durch die brüchig werdende Wüstenlandschaft. Vögel müssen an Steinen picken. Die Stromversorgung durch das Wasserkraftwerk ist auch zusammen gebrochen.
Und die Lochmühle gibts auch nicht mehr.
Oh mach jetzt sollt ich echt.. wie heißt das eigentlich? Die Lochmühle, der Lochmüller aber im Ohr hätte ich Lochmüllnerweiher.. vielleicht haben die den deswegen Keckenweiher genannt.. aber was ist eigentlich eine Kecke..?
Korrektur: Das sind ja gar keine Steine, wo der Vogel rumpickt, sondern Muscheln..
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Steinerne Rinne bei Rohrbach, Burgus Burgsalach, der noch sichtbare Limes, die gut renovierte Festung Wülzburg mit gutem Burggasthof und einer Führung und am Ende Kuchen und Fotoausstellung in Weißenburg.
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Ich hab ja schon vor längerem meine alte Pentax K30 in eine Vollspektrum-Kamera umbauen lassen. Vor ein paar Tagen hab ich mir dann passend dazu einen variablen Infrarot-Filter besorgt, der überraschenderweise gut funktioniert.
Und da jetzt wieder alles grün draußen ist, lohnt da so richtig.
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Im Gegensatz zu Berlin, das sich langsam immer mehr in ein Shithole verwandelt (und man merkt das daran das man manche S-Bahn Wagen nicht mehr ohne Würgereiz betreten kann und der gesamte Rest so einen leicht penetranten Geruch nach dem Gleichen) hat versucht Potsdam etwas aus der Kultur zu machen und baut sogar neue Gebäude im Klassizistischen Stil mit Statuen auf den Dächern. |
Stevenage ist eine Trabantenstadt von London die in den 50ern groß wurde. Und inzwischen gut Federn gelassen hat. Besonders die Innenstadt. |
Das Jungvolk wollte sich den Tanz der Vampire anschauen und deswegen waren wir in Stuttgart, und zwar in einem Hotel in der Nähe des Flughafens.
Und wie immer im "Ländle" merkt man zwei Dinge. Den Hass der Regierung und den einem Teil auf Autos und gleichzeitig die Autogeilheit der gleichen Bevölkerung. Stuttgart und die gegen herum ist Übervölkert und viel zu dicht besiedelt, aber gleichzeitig macht man das mit jedem Bauprojekt schlimmer.
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Ich hab hier noch ein paar Bilder vom Samstag und dann schließlich vom Sonntag zusammengefasst. Ein paar Eindrücke:
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Tags: manchester reisen england uk kunst |
Ich muss ja immer wenn ich in einer größeren Stadt bin mir das Kunstmuseum anschaun. Und das hab ich jetzt in Manchester auch gemacht. |
Tags: manchester reisen england uk | |
Manchester ist eine Stadt die die beste Zeit vermutlich vor 100 Jahren oder so erlebt hat, als es hier noch Kohle und Eisenerz und Textilfabriken gab. Der Niedergang ab den 60ern, als den Engländer ihr Imperium zerbrochen ist hat die Gegend und die Stadt hart mitgenommen und es hat etwas gedauert bis es wieder aufwärts ging. Inzwischen sieht man viel neues zwischen den alten Ziegelgebäude die im Stil ![]() | |
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Ich bin hier in einer eher ländlichen, ehemals industrielle Gegend. Eigentlich eher eine Trabantenstadt von Manchester mit S-Bahn Anschluss, einer Riesen-Shopping-Outlet Anlage und einem Großen Fußballstadium der Bolton Wanderers.
Inzwischen stehen da keine "Mills" also Mühlen mehr. Die wurden vor 20 Jahren abgerissen nachdem sie alle Pleite gegangen sind. Mühlen waren damals aber Fabriken die ehemals mit Wasser betrieben wurden, ähnlich wie in der Oberpfalz. Die ehmalige an der ich vorbei gegangen bin war eine
![]() Der Youtuber
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Ja.. ich hatte ein bisschen Zeit und war grad in der Nähe. Schade das ein Großteil des Geländes nicht zugänglich ist und das Wetter ziemlich kalt und eklig war.
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So, wieder einmal unterwegs. Wir kommen langsam wieder auf einmal im Monat. Ich hab ein bisschen verlängert und ein bisschen erkundet.
Ich muss ehrlich sagen, ich find diese alten Gebäude mit dem ganze Zierrat hübsch. Viel besser als was so neu gebaut wird. Und London hat noch viel von dem Zeug rumstehen.
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Ich schau mir ja wenn ich auf Reisen bin und es sich die Möglichkeit dazu ergibt, immer gerne so Kunstmuseen an. Nicht, niemals nicht moderne Kunst, sondern klassische Kunst, aber besten bis in den Jugendstil hinein oder vielleicht noch ein bisschen weiter.
Und jedes mal, wenn man sich diese alten Kunstwerke, Bilder, Statuen und Gebäude anschaut, denn sieht man eine Zäsur zur Moderne hin. Aus schön ist hässlich geworden. Aus aufwendig einfach und aus Liebe der pure Hass. Den puren Hass sieht man im besonderen in den Jahren 1914 bis 1945 auch in der Kunst, in welcher sich die überlegenen Künstler reichlich mühe gegeben haben ihre "Realität" möglichst hässlich abzubilden und ihre Mitbürger abzuwerten.
Das schöne ist komplett verschwunden und die letzten Reste haben sich bis in die Neuzeit noch in Film und Fernsehen versteckt, wobei das jetzt fast hundert Jahre später auch von der Hässlichkeit erobert wurde.
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Gibt nicht viel zu sagen. Ich musste für ein paar Tage nach Brüssel und hab die Mittagspause genutzt um mal ein bisschen spazieren zu gehen. Rauf in den Park vorm Schloss. Das Wetter war auch gnädig dabei und so hats ein paar Bilder gegeben.
Der Ankunftstag war genau des Gegenteil. Kalt und strömender Regen. Brrrrr...
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Wenn es das Wetter erlaubt, geht es zu Neujahr zu interessanten Orten. Dieses Jahr zu dem verschwundenen Ort Grafenried in Böhmen. Verschwunden ist der ist er aus einer Kombination ungünstiger Umstände.. dem Verschachern an das Königreich Böhmen im 18 Jahrhundert, der Zerschlagung von Österreich-Ungarn, der Lage zu nahe an der Grenze und der Vertreibung der Einwohner des Sudetenlandes.
Die letzten Jahre wurden dann Ausgrabungen durchgeführt, welche eine imposante kleine Ortsgeschichte mit Schloß, Schloßgaststätte, Brauerei und Dampfsägewerk freigelegt haben, die dann doch ein eher trauriges und deprimierendes Ende fanden.
Eine Mahnung an die jetzige Generation nicht erneut auf Befehl von Oben in Hass und Spaltung zu verfallen, anstatt harmonisch zusammen zu leben. Aber die Lehren der Geschichte werden halt nach ein paar wenigen Generationen vergessen.
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