16.06.2022


Friedhöfe in alten Städten sind immer interessant. Besonders im östlichen Ausland, sieht man dort doch am besten die Verwerfungen der letzten hundert Jahre.. große jüdische Friedhöfe, die langsam verfallen und deren letzten Sterbedaten bis auf wenige Ausnahmen in den 30er Jahren sind.. bei Daten in den 40ern finden sich dann oft als Sterbeort Ausschwitz oder ähnliches.

Dann die massive Anzahl an ungepflegten deutschen Prachtgräbern mitsamt k.u.k. Dienstgraden oder Frau Obristen.

Und dazwischen viel schüchterner die kleineren Gräber der aktuellen Bewohner.



Unter der großen Quelle 1 mit dem heißen Springbrunnen gibt es eine Versteinerungsanlage, mit Hilfe derer man Gegenstände innerhalb einer Woche versteinern kann. Man kann da auch solche oben im Andenkenshop erwerben und wir hätten auch fast eine gekauft, aber was besseres gefunden.

Dabei tropft das heiße, sehr mineralienreiche Wasser auf die Gegenstände und die Mineralien fallen aus, ähnlich wie in römischen Aquädukten oder am Wasserhahn, wenn das Wasser kalkhaltig ist.

Unten kann man dann auch noch die ganze Anlage bewundern wie die Quelle gefasst und gesichert wird und man erhält eine halbstündige Führung mit Erklärungen.

Und wenn die die Bohrungen nicht regelmäßig warten, dann setzen sie sich zu und es gibt tödliche und zerstörerische Sprudelexplosionen. (..an einer Mineralwassersprudelexplosion verstorben...)






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