Soo. Ich muss mal ein paar Nachträge machen bevors in den Urlaub geht. Im Juli noch waren wir auf Burg Pfraumberg " Hrad Primda " wie die Tschechen so sagen im verlorenen deutschen Gebieten. Und auch hier finden sich noch spuren der ehemaligen Bevölkerung.
Die Burg liegt schön, hatte vor 1945 auch eine geschichtsbewusste (und gerne sich verkleidende) Gefolgschaft aus Pfraumberg, einen alten noch funktionsfähigen Donnerbalken aber nicht mehr viel originales rumstehen.
Die Landschaft ist traumhaft naturbelassen, Primda hat noch Kneipen und ein Blockheizkraftwerk (jaja, wir kopieren nicht nur den guten alten Sozialismus mitsamt Denkverboten und Verfolgung Andersdenkende, auch die guten Blockheizkraftwerke, die Verstädterung der Dörfer und den Verfall der restlichen Infrastruktur)
Und es gibt einen älteren Herren in einem kleinen Holzhäuserl der verteilt einlaminierte Erklärungen zu der Burg. Mehr als man auf der anderen Seite des ehemals eisernen Vorhangs erwarten würde, wo solche Burgen oftmals nur im Wald vergammeln (Frauenstein).
Die Aussicht ist super von da oben. Böhmerwaldturm, Cherkov und wenns nicht so diesige gewesen wäre, sicher noch weiter...
| ||
|
Auch der Lochmüllnerweiher ist jetzt der Dürre zum Opfer gefallen und komplett ausgetrocknet. Nur noch ein dünnes Rinnsal schlängelt sich durch die brüchig werdende Wüstenlandschaft. Vögel müssen an Steinen picken. Die Stromversorgung durch das Wasserkraftwerk ist auch zusammen gebrochen.
Und die Lochmühle gibts auch nicht mehr.
Oh mach jetzt sollt ich echt.. wie heißt das eigentlich? Die Lochmühle, der Lochmüller aber im Ohr hätte ich Lochmüllnerweiher.. vielleicht haben die den deswegen Keckenweiher genannt.. aber was ist eigentlich eine Kecke..?
Korrektur: Das sind ja gar keine Steine, wo der Vogel rumpickt, sondern Muscheln..
|