Vierter Tag. Noch ein ruhiger. Diesmal runter zur Riviera die Chiaia. Der Park war leicht gruselig. Das Meer wirkte klar. Ein paar Fischer, ein paar Badende.. die Burg leider - wie so vieles - wegen Baufälligkeit geschlossen..
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Joa.. da ist das archäologische Museum hier. Schweineteuer (22€ Eintritt) und man verspricht sich viel. 3,5 Stockwerke voller Archäologie und Römer und Geschichte.. aber weit gefehlt.
Viel Marmorzeug. Wenig Schautafeln mit Geschichte. Ganz wenig historische Kultur und auch nicht viel über die einzelnen Ausgrabungsfelder und die Zusammenhänge zwischen den phlegräischen Feldern und der historischen Besiedelung. Nur alte Sammlungen. Nebenbei ca. ein drittel wegen Umbau gesperrt (ohne Preisermäßigung.. dafür muss man wegen italienischen Flutopfern einen Euro mehr im Sommer zahlen.. Touris brauchen keine Kultur.. lieber saufen und Strand und so.)
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Da das Wetter immer noch instabil, erstmal weiter Neapel erkunden. Und da es da einen schönen Berg mit einer noch schöneren Festung gibt sind wir da rauf. Zuerst mit Zahnradbahn auf den Gipfel und dann rein ins alte Gemäuer. Das dürfte so der beste Aussichtspunkt hier sein. | |
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So.. zweiter Tag.. also erster kompletter Urlaubstag. Wie erwartet, erstmal naß und gewittrig, aber wesentlich kühler. Man kanns draußen aushalten.
War noch nicht viel los heute.
Zuerst mal die Tourist Info auskundschaften... die taugt nix. Ganz klein und nur so ein Kerl drin der keine Ahnung hat.
Dann runter an den Hafen und schaun wie die Fähren nach Capri und Positano fahren und wie das mit den Tickets und Zeiten ist. Sowohl Capri als auch Positano wird früh losgehen, damit sichs lohnt und wahrscheinliche erst in der zweiten Hälfte des Urlaubs passieren. Morgen und Übermorgen soll noch ziemlich regnerisch sein.
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Abenteuer Abenteuer.. Eine Stunde früher losgefahren als geplant, war da genau zu dem Zeitpunkt als da Unwetter von Westen über Schwaben zog (mit tischtennisballgroßen Hagelkörnern)... Ein Baum war über die erste Bahnstrecke und wir konnten den Taxifahrer überzeugen, uns weiter nach Augsburg Hochzoll zu fahren. | |
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Die Dürresituation scheint sich durch ein paar klimawandelbedingte Starkregenereignisse stabilisiert zu haben und der ehemals Co2 neutral (aber schlechte Wasserkraft-) energieerzeugende Weiher erblüht wie die Atakama-Wüste nach einem Regenschauer. Kein Strom mehr, dafür vermutlich Mücken in die Millionen.
Egal..wandert man die Ascha hinab Richtung Wildenweiher.. äh ich glaub der heißt Hahnenweiher, aber ich hab keinen Gockel gesehen.. dann schaut die Ascha ziemlich verschlammt und versandet aus und die ehemaligen Kiesfelder beim Haus der Bäuerin entwickeln sich zu Sandstränden.. Es gibt da so alte Wildenweiherfotos wo der auch zur Hälfte zugewachsen ist.. mal schaun, vielleicht hats das bald wieder wenn da nur genug Schlamm vom Lochmüllnerweiher (Keckenweiher) nach unten geht.
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